Stärker in die Zukunft!

Bildung und Integration

Die Digitalisierungsstrategie des Kreises soll auch dem Bildungswesen zu Gute kommen. Außerdem will der Kreis die Schulen dabei unterstützen, digitale Bildungs- und Ausbildungsangebote zur Verfügung zu stellen. Ein Beispiel dafür ist der Masterstudiengang „Digital Transformation Management“, den die Rheinische Fachhochschule Köln am Standort Geilenkirchen eingerichtet hat.

Eine wichtige Langzeitaufgabe ist auch weiterhin die Integration geflüchteter Menschen. Das gilt vor allem für die Entwicklung von Ausbildungs- und Beschäftigungsmöglichkeiten. Gesetzliche Änderungen in der Residenzpflicht und die Ermöglichung von Ausbildungen auch für geduldete Menschen haben die Rahmenbedingungen dafür verbessert. Die vom Bund für 2020 geplanten Kürzungen der Kosten für Unterkunft und Heizung (KdU) schaffen für die Kommunen allerdings zusätzliche Belastungen.

Mit dem Integrationsportal des Kreises Heinsberg gibt es seit Mai 2019 eine wichtige Informationsplattform für Menschen mit Flucht- und Migrationshintergrund, aber auch haupt- und ehrenamtlich engagierte Menschen. Sie bietet einen umfassenden Überblick über eine Vielzahl von wichtigen Themen des alltäglichen Lebens, informiert über die Arbeit des Kommunalen Integrationszentrums (KI), über lokale Anlaufstellen, Ansprech­partnerinnen und Ansprechpartner. Themenschwerpunkte sind u. a. Bildung und Sprache, soziale Leistungen, Gesundheit, Beratung & Hilfe, Aufenthalt & Asyl, Freizeit und Kommunen. Viele Informationen sind mehrsprachig hinterlegt. Finanzielle Unterstützung für den Aufbau des Angebots gab es durch das Förderprogramm „Komm-AN NRW“, das vom Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen aufgelegt wurde.

Teilzeitausbildung: Wenig bekannt, aber mit guten Chancen

Ausbildung geht auch in Teilzeit: Für Menschen, die aufgrund verschiedener Faktoren keine Vollzeitausbildung anstreben können, bietet eine Teilzeitausbildung gute Chancen auf eine anerkannte berufliche Qualifikation. Noch ist diese Option aber wenig bekannt: Laut Bundesinstitut für Berufsbildung entfielen 2019 darauf nur 0,4 Prozent aller neuen Ausbildungsverträge.

Kfz-Branche: Ausbildungsinitiative wird fortgesetzt

Klares Signal in der Krise: Die Kfz-Branche will gezielt weiter Nachwuchskräfte für Ausbildung und Karriere in der Automobilindustrie gewinnen. Die Nachwuchsinitiative „AutoBerufe – Mach Deinen Weg!“ soll fortgesetzt und gezielt durch Maßnahmen zum Digitalen Recruiting ergänzt werden, um Ausbildungsbetriebe und Bewerber*innen zusammenzuführen.

DGB-Report: Die Mehrzahl der Azubis ist zufrieden mit ihrer Ausbildung

Der weitaus größte Teil der Auszubildenden in Deutschland ist zufrieden oder sogar sehr zufrieden mit der eigenen Ausbildung: Das geht aus dem neuen Ausbildungsreport des DGB hervor, der Ende August veröffentlicht wurde. Am höchsten ist die Zufriedenheit bei Industriemechaniker*innen und Verwaltungsfachangestellten.

Ausbildung in Corona-Zeiten: Jetzt die Fachkräfte von morgen sichern

„Kaum eine Region in Deutschland hat so viel Lösungskompetenz wie unsere“, sagte IHK-Präsidentin Gisela Kohl-Vogel im März. Da waren die Corona-Pandemie und ihre Folgen noch nicht abzuschätzen. In der aktuellen Krise sieht Kohl-Vogel aber auch ermutigende Signale, wie etwa im Umstand, dass die meisten Betriebe im Kammer­bezirk auch weiterhin stark ausbilden wollen.

Thomas Giessing: Veränderung gestalten und die Zukunft besser machen

„Als Sparkasse sind wir den Menschen in unserer Region ganz besonders verpflichtet,“ sagt Thomas Giessing, Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse Heinsberg. „Es gehört zu unserem Auftrag, zu Wohlstand, Lebensqualität und Wachstum im Kreis Heinsberg beizutragen. Mehr denn je erfordert das einen Blick, der über den eigenen Tellerrand hinausgeht und den Dialog sucht mit wichtigen Akteuren im Kreis, aber auch in der Nachbarschaft und darüber hinaus.“

Themenfokus Herbst: Sichere Ausbildung in Krisenzeiten!?

Die Corona-Pandemie hat mit voller Wucht auch den gesamten Bereich der Aus- und Weiterbildung erfasst. Neue Förderinitiativen sollen Unternehmen dabei unterstützen, bestehende Ausbildungsplätze zu sichern. Wie kann das im Kreis Heinsberg am besten gelingen? Wer muss sich um die Umsetzung der Maßnahmen kümmern und reichen diese aus? Oder ist Corona nur das Brennglas, das vorher schon bestehende strukturelle Probleme mit Nachdruck zutage fördert. Diskutieren Sie mit …