Stärker in die Zukunft!

Vorwort des Verwaltungsratsvorsitzenden - KSK Heinsberg 2019 - Bericht an die Gesellschaft

Vorwort des Verwaltungsratsvorsitzenden

Solidarität und Menschlichkeit sind das wirksamste Medikament

Liebe Leserinnen und Leser,

der Kreis Heinsberg ist eine lebens- und liebenswerte Region. Im Zuge der Corona-Krise erhielt sie plötzlich einen unbeabsichtigten Bekanntheitsgrad, den sich wohl niemand gewünscht hatte. Über Nacht wurde es erforderlich, die Gesundheit aller hier lebenden und arbeitenden Menschen zu schützen und Infektionsketten zu unterbrechen. Dazu waren nicht nur medizinische Maßnahmen umzusetzen, sondern auch schwierige Entscheidungen zum Wohle aller zu treffen. Beispielsweise wurden Kindergärten und Schulen geschlossen, Besuche in Krankenhäuser und Seniorenheimen wurden eingeschränkt.

Viele Mitbürgerinnen und Mitbürger, viele Unternehmerinnen und Unternehmer mussten plötzlich erfahren, welche persönlichen und wirtschaftlichen Folgen daraus resultieren können. Vorurteile und Vorverurteilungen machten darüber hinaus die Runde. Eine bittere Erfahrung, die gezeigt hat, dass die Corona-Pandemie viele Herausforderungen mit sich brachte.

Die Menschen im Kreis haben unter diesen schwierigen Umständen sehr besonnen und solidarisch gehandelt; Menschlichkeit war die wirksamste Medizin. Es ist ein ermutigendes Signal weit über den Kreis hinaus, mit wie viel Tatkraft, Einsatz und Ideenreichtum die Bürgerinnen und Bürger vorgegangen sind. All das hat uns befähigt, viele Herausforderungen und Problemstellungen, die die Krise mit sich brachten, erfolgreich zu bewältigen oder erste Lösungsansätze zu entwickeln. Wir dürfen durchaus stolz darauf sein, wie in vielen Bereichen die Menschen im Kreis zu Pionierleistungen fähig waren – ohne Blaupausen oder Musterbeispiele, an denen man sich hätte orientieren können. Wir schöpfen daraus selbstbewusst Zuversicht für künftige Entwicklungen.

Natürlich ist es gegenwärtig noch schwer abzuschätzen, an welchem Punkt der Entwicklung wir stehen. Manche Aspekte des gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Lebens kehren allmählich zur Normalität zurück, andere Bereiche sind noch weit davon entfernt. Einige Folgen der Pandemie treten bereits offen zutage, andere werden sich erst im Laufe der Zeit einstellen.

Bei allen Unwägbarkeiten gibt es aber doch ein paar Dinge, die sich mit Sicherheit feststellen lassen. Die Überwindung der aktuellen Krise wird uns umso besser gelingen, je mehr alle gesellschaftlichen Kräfte daran mitwirken. Wir müssen alle zusammen daran arbeiten, unsere Gesellschaft und Wirtschaft nachhaltig und zukunftssicher auszurichten, um aktuellen und zukünftigen Herausforderungen mit der gleichen Tatkraft, mit Engagement und Solidarität begegnen zu können. Themen wie der fortschreitende Klimawandel oder die größer werdende soziale Kluft in unserer Gesellschaft sind noch lange nicht vom Tisch.

Die Kreissparkasse Heinsberg spielt in diesem Prozess als verlässlicher Partner der Menschen in der Region eine sehr wichtige Rolle. Sie trägt mit ihren Finanzdienstleistungen und ihrem gesellschaftlichen Engagement ganz entscheidend dazu bei, dass die wirtschaftliche Erholung möglichst schnell gelingt, wir auch in Zukunft im Kreis eine gute Lebensqualität und stabilen Wohlstand sichern können. Der „Bericht an die Gesellschaft“ dokumentiert, wo das bereits überall der Fall ist, und zeigt wichtige Eckpunkte für die künftige Entwicklung auf.

Lassen Sie uns auch weiterhin gemeinsam und optimistisch nach vorne schauen: #hsbestrong.

Ihr

Stephan Pusch

Vorsitzender des Verwaltungsrats der Kreissparkasse Heinsberg

Teilzeitausbildung: Wenig bekannt, aber mit guten Chancen

Ausbildung geht auch in Teilzeit: Für Menschen, die aufgrund verschiedener Faktoren keine Vollzeitausbildung anstreben können, bietet eine Teilzeitausbildung gute Chancen auf eine anerkannte berufliche Qualifikation. Noch ist diese Option aber wenig bekannt: Laut Bundesinstitut für Berufsbildung entfielen 2019 darauf nur 0,4 Prozent aller neuen Ausbildungsverträge.

Kfz-Branche: Ausbildungsinitiative wird fortgesetzt

Klares Signal in der Krise: Die Kfz-Branche will gezielt weiter Nachwuchskräfte für Ausbildung und Karriere in der Automobilindustrie gewinnen. Die Nachwuchsinitiative „AutoBerufe – Mach Deinen Weg!“ soll fortgesetzt und gezielt durch Maßnahmen zum Digitalen Recruiting ergänzt werden, um Ausbildungsbetriebe und Bewerber*innen zusammenzuführen.

DGB-Report: Die Mehrzahl der Azubis ist zufrieden mit ihrer Ausbildung

Der weitaus größte Teil der Auszubildenden in Deutschland ist zufrieden oder sogar sehr zufrieden mit der eigenen Ausbildung: Das geht aus dem neuen Ausbildungsreport des DGB hervor, der Ende August veröffentlicht wurde. Am höchsten ist die Zufriedenheit bei Industriemechaniker*innen und Verwaltungsfachangestellten.

Ausbildung in Corona-Zeiten: Jetzt die Fachkräfte von morgen sichern

„Kaum eine Region in Deutschland hat so viel Lösungskompetenz wie unsere“, sagte IHK-Präsidentin Gisela Kohl-Vogel im März. Da waren die Corona-Pandemie und ihre Folgen noch nicht abzuschätzen. In der aktuellen Krise sieht Kohl-Vogel aber auch ermutigende Signale, wie etwa im Umstand, dass die meisten Betriebe im Kammer­bezirk auch weiterhin stark ausbilden wollen.

Thomas Giessing: Veränderung gestalten und die Zukunft besser machen

„Als Sparkasse sind wir den Menschen in unserer Region ganz besonders verpflichtet,“ sagt Thomas Giessing, Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse Heinsberg. „Es gehört zu unserem Auftrag, zu Wohlstand, Lebensqualität und Wachstum im Kreis Heinsberg beizutragen. Mehr denn je erfordert das einen Blick, der über den eigenen Tellerrand hinausgeht und den Dialog sucht mit wichtigen Akteuren im Kreis, aber auch in der Nachbarschaft und darüber hinaus.“

Themenfokus Herbst: Sichere Ausbildung in Krisenzeiten!?

Die Corona-Pandemie hat mit voller Wucht auch den gesamten Bereich der Aus- und Weiterbildung erfasst. Neue Förderinitiativen sollen Unternehmen dabei unterstützen, bestehende Ausbildungsplätze zu sichern. Wie kann das im Kreis Heinsberg am besten gelingen? Wer muss sich um die Umsetzung der Maßnahmen kümmern und reichen diese aus? Oder ist Corona nur das Brennglas, das vorher schon bestehende strukturelle Probleme mit Nachdruck zutage fördert. Diskutieren Sie mit …